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Michael Kenna

5. Juli 2010

Der britische Landschaftsfotograf Michael Kenna ist bekannt für seine Schwarzweißfotos. In einem Interview der deutschen Vogue erzählt er von seinem neuen Bildband Venezia:

Wann ist Venedig überhaupt jemals so menschenleer?
Im Winter. Oder nachts. Und wenn man über Jahrzehnte immer wieder hierher zurückkehrt.
Sie haben in 30 Jahren kein einziges Farbbild veröffentlicht?
Farbe interessiert mich nicht. Das bin ich nicht. Ich versuche ja, nicht zu porträtieren, sondern die Seele eines Ortes herauszufiltern.
Sie zeigen Orte so, wie man sie selten sieht.
Wenn es sein muss, sitze ich nach einem sechsstündigen Aufstieg weitere zwölf Stunden auf einem Berggipfel in China und versuche wach zu bleiben. Wenn die Wolken sich dann für zehn Minuten verziehen, entsteht ein perfektes Bild- und ich steige anschließend wieder sechs Stunden ab.

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